April 2026: Hexentanzplatz Thale

140 km Landstraße bei bestem Frühlingswetter < prev | next >

...und kaltem Wind; die Winterkombi war ratsam. Vereinbartes Treffen war ausnahmsweise bereits 10 Uhr. Wir starteten verzögert, da Brian erst einmal sein Bike elegant auf den Asphalt legte und Udo etwas zu spät kam, da er noch nicht gefrühstückt hatte.

Gegen 10:28 Uhr setzte sich unser Quartett dann endlich in Bewegung. Jens, unser Planer, übernahm selbstverständlich die Führung. Wir sahen ROT! Gefühlt stoppten wir an jeder Ampel, der wir uns durch den Stadtverkehr quälend näherten. Hierbei den Anschluss zu behalten, war selbst zu viert eine Kunst des Augenblicks. Kurzer Schreckmoment: Volle Bremsung an Markranstädter Lichtsignalanlage! Rettung durch versetztes Fahren – Anet schoss an Jens vorbei, der sich in weiser Voraussicht fürs Anhalten entschieden hatte. Geschafft! Gruppe zusammengeblieben.

Die Landschaft gefiel uns immer besser, weite Sicht und Sonne pur. Um uns von nervigen 80km/h-Autofahrern zu erholen, legten wir einen Zwischenstopp oberhalb des Süßen Sees ein, und Brian konnte hier endlich seine Nikotinsucht befriedigen. Harzgerode in Sicht und endlich kurviges Berggelände, kaum noch Verkehr! Hier wurde es richtig spaßig.

Ziel erreicht! Das Volksfestgetümmel auf dem Hexentanzplatz gestaltete sich kitschig aber teuer. Das Essen war zwar nicht billig, dafür war der Parkplatz mit 6€ pro Bike für zweieinhalb Stunden mehr als kostspielig. Die Nostalgie einiger Gebäude traf auf buntes Neuzeitgewimmel. Willkommen in einer kommerziellen Familienoase.

Nach ein paar schnellen Fotos auf dem Plateau und wirklich leckerer Torte traten wir, dem Ruf der Straße folgend, den Heimweg an.

Anet
24.04.2026