Mai 2026: Dübener Heide, Torgau

Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau < prev | next >

Der letzte Tag der Eisheiligen in diesem Frühjahr – wir wählten bei knappen 10°C am Vormittag eine kürzere Strecke als geplant und fuhren nach Torgau. Jens hatte diesmal die Route durch die Dübener Heide gewählt. Erster Zwischenstopp war Pretzsch. Wir fuhren vorbei an imposantem Schloss und nicht weniger ansehnlicher Kirche. Auch bei diesen Bauten hatte sich der einstige Landesbaumeister Pöppelmann sehr ins Zeug gelegt. Hier sollten wir beim nächsten Besuch Zeit einplanen. Heute landeten wir direkt auf der Fähre über die träg dahinfließende Elbe, konnten die Sonne genießen und in der Eismanufaktur am anderen Ufer kreative, abenteuerliche und gleichzeitig köstliche Sorten probieren.

In Torgau kostete es uns viel Kraft, die Ausstellung am Originalschauplatz zu ertragen. Sehr authentisch, sehr drastisch, sehr erschütternd.

Die Anmut der Stadt mit ihren winkligen Gassen und fein sanierten Gebäuden nahmen wir nur bedingt wahr, zu sehr wirkten die vorherigen Bilder in unseren Köpfen.

Wichtig jetzt: Einkehr und Energie tanken! Das gelang bei „Herrn Käthe“ mit ausladenden Portionen (Gut zu wissen: Es gibt hier auch kleine Portionen.) und anschließend im Schlosscafé bei leckersten Torten unter maiblauem Sonnenhimmel.

Die Stadt Torgau wird uns wiedersehen.

Anet
11.05.2026